Das Wunderschöne Saarland !!!!
kuckt mal man kann Lauterbach schon sehn

Jetzt trennt euch nur noch ein "klick" von
Lauterbach
Bevölkerungsstand:
1.069.485 Einwohner (Stand: Ende Juni 2000)
Fläche
in km2: 2.570,16
(davon WaldfIäche: 33,4 %)
Zeugnisse menschlicher Besiedlung des heutigen Saarlandes reichen bis in die Altsteinzeit vor rund 100.000 Jahren zurück. In den letzten vorchristlichen Jahrhunderten lebten die keltischen Stämme der Mediomatriker und der Treverer in diesem Raum. Nach der Eroberung durch die Römer entstanden zahlreiche kleine Landstädte und ländliche Villen, von denen einige zur Zeit ausgegraben werden. Dazu gehört der grenzüberschreitende Archäologiepark Bliesbruck-Reinheim. In der Völkerwanderung brach die Römerherrschaft zusammen.
Nach der Christianisierung gehörte das Land an der Saar zum Bistum Metz und zum Erzbistum Trier. Seit dem Spätmittelalter bildeten sich Territorien heraus, an die das heutige Wappen des Saarlandes erinnert: Im Zentrum lag die Grafschaft Nassau-Saarbrücken. Aus verschiedenen Himmelsrichtungen erstreckten sich das Kurfürstentum Trier, das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und das Herzogtum Lothringen von außen in das heutige Saarland hinein. Dazwischen lagen noch mehrere Kleinterritorien. Im 16. Jahrhundert wurde in Nassau-Saarbrücken und in Pfalz-Zweibrücken die Reformation eingeführt. 1680 bis 1697 bildete Frankreich im Rahmen der Reunionen aus den kleinen Territorien eine Saarprovinz.
In Folge der Französischen Revolution wurden die Fürsten 1793 vertrieben und das gesamte linke Rheinufer an Frankreich angeschlossen. Nach dem Wiener Kongress fiel das heutige Saarland an die Königreiche Preußen und Bayern und an einige kleinere Staaten des Deutschen Bundes. Die Errungenschaften der Französischen Revolution blieben als Rheinisches Recht erhalten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich nach Anfängen im 18. Jahrhundert der Steinkohlenbergbau und die Eisen- und Stahlindustrie. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und der Schlacht von Spichern vor den Toren Saarbrückens führte die Gründung des Deutschen Reiches und die Annexion Elsaß-Lothringens zur Bildung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes bis zur französischen Grenze. An der Saar entstand das Zentrum des drittgrößten Schwerindustriegebietes des Deutschen Reiches.
Nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg wurde das Saargebiet durch den Versailler Friedensvertrag vom Deutschen Reich abgetrennt und einer Regierungskommission des Völkerbundes unterstellt. Erstmals bildete das Saargebiet eine eigene Verwaltungseinheit. Frankreich hatte eine Annexion angestrebt; aber es erhielt nur das Eigentum der Steinkohlengruben und damit einen starken wirtschaftlichen Einfluss. Bei der Volksabstimmung vom 13. Januar 1935 stimmten trotz der nationalsozialistischen Herrschaft über 90% der Stimmberechtigten für die Rückkehr ins Deutsche Reich. Der Zweite Weltkrieg führte zu einer erneuten Annexion des Moseldepartements innerhalb des Gaues Westmark, der auch die Pfalz umfasste.
Nach dem Kriegsende setzte Frankreich eine Autonomieregelung und einen wirtschaftlichen Anschluss für das Saarland durch, die in der saarländischen Verfassung vom 15. Dezember 1947 festgelegt und in der Landtagswahl vom 5. Oktober 1947 von der Bevölkerung gebilligt wurden. Nach langen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und der neugegründeten Bundesrepublik Deutschland einigten sich beide auf ein europäisches Statut für das Saarland, das aber in der Volksabstimmung vom 23. Oktober 1955 abgelehnt wurde. Dies machte den Weg frei für den Luxemburger Vertrag vom 27. Oktober 1956, in dem Frankreich und die Bundesrepublik Deutschland die Rückgliederung des Saarlandes als Bundesland ab dem 1. Januar 1957 vereinbarten. Am 6. Juli 1959 folgte die wirtschaftliche Rückgliederung aus dem französischen in den deutschen Wirtschaftsraum, bei der u.a. in einem Währungsumtausch der Franken durch die Mark ersetzt wurde.
Willkommen in einem Land mit einer unverwechselbaren Eigenheit: wegen seiner Geschichte, seiner Landschaft, seiner Sehenswürdigkeiten, seiner kulturellen Ereignisse und vor allem wegen der Menschen, die hier leben.
Die Menschen
Der Saarländer freut sich auf Besuch. Denn er ist nicht nur, wie es bereits
Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker feststellte, "gleichzeitig ein
guter Saarländer, ein guter Europäer und ein guter Nachbar", sondern vor
allem auch ein liebenswerter Gastgeber. Seinen Gästen zeigt er gerne, wie er
lebt und wie gut sich‘s hier leben lässt. "Das Leben und das Lebenkönnen,
das Leben und das Lebenlassen, das ist saarländische Lebensart", meint
denn auch der Schriftsteller Ludwig Harig.
Das Land...
Wenn man im Saarland unterwegs ist – zu Fuß oder auf dem Fahrrad – und den
Wald liebt, hat man es nicht weit. Fast ein Drittel des Landes ist bewaldet...
Eingebettet zwischen Lothringen, Luxemburg und Rheinland-Pfalz ist das Saarland
mit seinen knapp 2.600 Quadratkilometer das kleinste Bundesland. Doch so klein
es flächenmäßig auch ist, so vielfältig ist es in seiner
Landschaftsstruktur.
Drei große Naturräume prägen die Region: der Hunsrück mit dem Schwarzwälder
Hoch- und Idarwald, der einen Großteil des Naturparks Saar-Hunsrück ausmacht,
das lothringisch-pfälzische Schichtstufenland mit den fruchtbaren
Gaulandschaften an Saar, Mosel und Blies und das Saar-Nahe-Bergland
"dazwischen".
Doch zurück zum Wald: Auch dank ihm finden sich im Norden die Heilklimatischen
Kurorte, unweit davon staatlich anerkannte Erholungsorte am Fuße des
Schaumbergs, an der Saarschleife, am Bostalsee und im Saarpfalz-Kreis. Das
waldreiche Saarland – ein gesunder Lebensraum für Freizeit, Erholung und Kur.
...lädt ein
Wer gut zu Fuß ist und das Wandern durch Natur und Kultur liebt, findet dazu im
Saarland – eine Auswahl "ohne Grenzen". Über 2.000 Kilometer
Hauptwanderwege, mit einprägsamen Farbzeichen markiert, führen quer durchs
Land. Viele von ihnen haben einen eigenen Namen und ein Thema. Da gibt es
geologische Wander- und Lehrwege, industriegeschichtliche Pfade oder auch die
SaarLorLux-Kulturwanderwege. Was den Wanderern recht ist, kann den Radfahrern
nur billig sein. Auf über 1.800 Kilometern, querfeldein oder auf festen Wegen,
kommen auch die im Saarland auf ihre Kosten. Wer das Land lieber hoch zu Roß
kennenlernen möchte, kann sich an einen der zahlreichen Reiterhöfe im Saarland
wenden. Sie liegen entlang des über 300 Kilometer langen saarländischen
Rundreitweges.
Die Geschichte
Das Saarland heißt "Saar-land" schon seit 1935. Dennoch hat sich das
"Saargebiet", so hieß es laut Versailler Vertrag von 1920, im
Sprachgebrauch der Älteren und vieler Nicht-Saarländer gehalten. Sprachliches
Relikt einer wechselvollen Geschichte. Besonders in den letzten 200 Jahren, in
denen das Land insgesamt achtmal seine Nationalität wechselte. Ein Volk in ständiger
Bewegung. Die geschichtlichen Zeugnisse im Land reichen jedoch weit über diese
Zeit hinaus zurück.